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Erntedankspiel 2002 – „Wasser“
Junge 1: Ich habe heute wieder zu schleppen… Junge 2: Wo willst du denn hin? Junge 1: Zum Brunnen! Hinter zum Sportplatz. Mädchen: Was willst du denn dort mit einem leeren Kasten? Zum Brunnen kommt man mit einem Kasten der gefüllt ist. Junge 1: Wenn du wüsstest. Jeden zweiten Tag schickt mich meine Uroma dorthin.
Junge 2: Da ist mein Opa auch immer hingefahren.
Früher hat er das Auto hinten gewaschen, aber das ist ja jetzt streng verboten.
Mädchen: Sag doch deinem Vater, er soll einen großen Kanister mit dem Auto holen. Dann reicht es wenigstens zum Gießen.
Junge 1: Nein, du weißt ja gar nicht wofür das
ist. Mädchen: Igitt, wie kann man nur Wasser trinken. Cola, Fanta, Saft, das ist was. Mir reicht es schon, wenn meine Mutter darauf besteht, Tee zu trinken. Junge 2: Wasser, einfach so trinken. das geht doch nicht. Ich war neulich bei meiner Tante in Erlangen. Ich dachte beim Zähneputzen, die Zahnpasta ist schlecht. Mein Vater hat mir dann erklärt, dass das Chlor ist, wonach alles geschmeckt hat. Man kann doch nicht einfach Wasser so trinken.
Junge 1: Hast du eine Ahnung. Also meine Uroma.
Mädchen: Na ja wenn ich ehrlich bin, bei uns zu
Hause wird jetzt auch mehr Wasser getrunken. Junge 1: na ja, das ist ja das erstaunliche. Meine Uroma ist aus der Struth. Ihre Oma hat immer Brunnenwasser geholt, als es ihr schlecht ging und das hat geholfen. Nun ist sie auf die Idee gekommen, dass ich Wasser holen soll. Sie meint das Wasser aus dem Haderholz ist sicher nicht schlechter als das in Struth. Nur frisch muss es sein. Mädchen: Und hat’s geholfen? Junge 1: Erstaunlich. Seither sagt sie, wenn’s ihr besser geht: Das liegt am Wasser. Wenn’s ihr schlechter geht, liegt es an der Medizin. Mädchen: Nicht schlecht! Es kostet nichts, nur etwas Mühe. Junge 1: Du hast gut reden.
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